Dienstag, 15 April, 2008
Das neue UMTS-Handy ermöglicht es den Nutzern, ihre Inhalte untereinander auszutauschen und via NFC-Technologie durch einfaches Berühren auf Dienste und Informationen zuzugreifen oder ein Ticket zu kaufen.
Die Auslieferung des Nokia 6212 classic beginnt voraussichtlich im dritten Quartal 2008 in bestimmten Ländern Europas und Asiens. Der Verkaufspreis ohne Vertrag wird bei voraussichtlich 238 Euro liegen.
Inhalte durch Berühren übermitteln
Near Field Communication ermöglicht eine Interaktion zwischen elektronischen Geräten. Durch das Berühren eines NFC-fähigen Funkchips (Tag) lassen sich neue Inhalte, beispielsweise Internetadressen, Audiodateien oder Kontaktdaten, direkt auf das Mobiltelefon übertragen. Auch können über solche Tags Profile oder Anwendungen im Mobiltelefon aktiviert werden – zum Beispiel das UKW-Radio oder der Internet-Browser. Fotos und Videos werden bei Bedarf durch gegenseitiges Berühren zweier NFC-fähiger Geräte ausgetauscht. Auch das Koppeln von zwei NFC-fähigen Bluetooth-Geräten erfolgt durch einfaches Berühren der Geräte.
Handyvertrag notwendig
Das Nokia 6212 classic lässt sich auch als Fahrkarte oder für mobile Zahlungen nutzen. Fahrkarten können somit über das Mobilfunknetz bezahlt werden, wodurch das Warten am Schalter entfällt. Die Nutzer können ihre Kreditkarteninformationen im Gerät speichern und direkt vom Gerät aus über das Internet auf ihr Konto zugreifen. Voraussetzung für die Nutzung des Nokia 6212 classic zum Bezahlen oder Kaufen von Fahr- oder Eintrittskarten ist ein Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter und die Installation einer entsprechend sicheren Anwendung. Zur Gewährleistung der für Tranksaktionen erforderlichen Sicherheit wird das Gerät so konfiguriert, dass Zahlungen nur möglich sind, wenn der Nutzer die Transaktion über einen zusätzlichen Passcode ausdrücklich genehmigt.
Erweiterbarer Speicher
Das Nokia 6212 classic unterstützt außerdem das Erstellen und Bearbeiten individueller NFC-Tags, beispielsweise zum Schreiben von Kalendereinträgen oder zum Aktivieren der Weckfunktion. Im Lieferumfang des Nokia 6212 classic sind drei selbstklebende Tags enthalten, von denen eines die im Mobiltelefon enthaltene NFC-Einführung aktiviert.
Das Nokia 6212 classic bietet weitere gängige Funktionen, darunter eine 2-Megapixel-Kamera, ein helles QVGA-Display mit 5,1 cm Displaydiagonale (2 Zoll), ein UKW-Stereo-Radio und einen Musik-Player, der viele der gängigen Musikformate unterstützt. Eine als Zubehör erhältliche bis zu 4 GByte große microSD-Speicherkarte bietet Platz für persönliche Inhalte wie Fotos und Musikdateien.
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Verfasst von ben
Montag, 3 März, 2008
Mit dem Nokia 6131 NFC wird ab 3. März das weltweit erste kommerzielle NFC-fähige Mobiltelefon in Frankfurt am Main angeboten. Anlass ist der Übergang des Handyticket-Pilotprojekts des Rhein-Main-Verkehrsverbunds in den kommerziellen Betrieb
Die erste Anwendung, die mit dem Nokia 6131 NFC genutzt werden kann, ist der Kauf von Fahrkarten bzw. der Abruf von Fahrplaninfos durch das Berühren eines an der Haltestelle angebrachten Funkchips. Das NFC-fähige Mobiltelefon soll es ab Montag in allen Frankfurter Geschäften der SMS Michel Communication zum Preis von 209 Euro ohne Vertrag oder als besonderes Startpaket in Verbindung mit einem T-Mobile-Vertrag für 1 Euro geben.

Handy-Ticket für NFC-fähige Mobiltelefone
Von Juli bis November 2007 testeten in Frankfurt rund 300 Teilnehmer das neue Ticketing-System für NFC-fähige Mobiltelefone. In einer Befragung der Teilnehmer des Pilotprojekts zeigten sich 92 Prozent sehr angetan vom Komfort und der Geschwindigkeit des Ticketkaufs mit NFC. Aufgrund der positiven Ergebnisse wurden die für das Pilotprojekt zunächst nur an 60 Haltestellen installierten Funkchips schließlich in alle Frankfurter Haltestellen integriert.
Handy-Ticketing jetzt in ganz Frankfurt möglich
Bis Ende 2007 wurden dazu jede der rund 750 Haltestellen und Stationen im Stadtgebiet und am Frankfurter Flughafen mit insgesamt zirka 2500 der passiven Funkchips ausgestattet.
Mit der Überführung des Pilotprojektes in den kommerziellen Betrieb ist es seit kurzem möglich, in ganz Frankfurt Einzel- und Tageskarten für das gesamte RMV-Gebiet ebenso wie den aktuellen Abfahrtsplan der jeweiligen Haltestelle nur durch das Berühren der ConTags mit einem NFC-fähigen Mobiltelefon zu erhalten.
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Verfasst von ben
Montag, 26 November, 2007
Apples iPhone hat die Entwicklung neuer Bedienkonzepte für handys neu angestoßen. Jetzt hat der Mobilfunkhersteller Sony Ericsson ein Patent angemeldet, das beschreibt, wie Bilder und Dateien ohne umständliche Verbindungsprozeduren von einem Touchscreen-Handy auf ein anderes „geschoben“ werden.

Sony Ericsson Patent: Dateien mit einem Fingerzeig
zwischen Touchscreen-Handys verschieben
Die Idee ist so einfach wie bestechend. Musste bislang ein Kontextmenü aufgerufen, der Sendeweg gewählt und beide Handys verbunden werden, wozu in der Regel die Eingabe eines Passwortes auf beiden Seiten notwendig ist, soll das neue Verfahren den Datenaustausch erheblich vereinfachen. Nach den Vorstellungen von Sony Ericsson kann eine beliebige Daten ausgewählt und mit dem Finger über den Bildschirm gezogen und versendet werden. Der Gegenüber muss die Datei nur noch annehmen, der Verbindungsaufbau erfolgt automatisch.
Die automatische Verbindung stellt derzeit den Knackpunkt des Systems dar. Angreifer hätten auf diese Weise leichtes Spiel, Schad-Software auf das Handy zu schieben und die Daten des Nutzers auszuspionieren. Die Entwickler setzen deshalb auf Near Field Communication (NFC), die schon jetzt zum Bezahlen von Fahrkarten mit dem Handy genutzt wird. NFC hat zwei Vorteile gegenüber einer gängigen Bluetooth-Verbindung. So besitzen die Endgeräte eine einzigartige Registriernummer, andererseits ist der Funkradius mit wenigen Zentimetern sehr klein. NFC wird zukünftig Bestandteil von Bluetooth werden, wie die Bluetooth SIG (Special Interest Group) nach Verabschiedung des neuen Bluetooth-Standards 2.1 +EDR im August 2007 mitteilte. Das Patent könnte also schon bald Einzug in die neuen Sony-Ericsson-Geräte halten.
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