Motorola Krave ZN4

Mittwoch, 15 Oktober, 2008

Nachdem neulich die ersten Live-Bilder und technische Daten des Motorola Krave ZN4 im Internet auftauchten, hat Motorola jetzt offiziell das Klapp-Handy mit Touchscreen in den USA vorgestellt. Der Netzbetreiber Verizon wird das Gerät, das nur mit dem US-Funkstandard CDMA funktioniert, in sein Angebot aufnehmen.

Der Touchscreen des neuen Gerätes wird von einer durchsichtigen Klappe geschützt und lässt sich auch im geschlossenen Zustand bedienen. Der Schwerpunkt der Nutzung des Motorola Krave ZN4 soll auf den Multimedia-Anwendungen liegen. Dafür lässt sich auch bei geschlossener Klappe direkt auf verschiedene Funktionen wie mobiles Fernsehen, den Musik-Player, das Fotoalbum oder eingehende Nachrichten zugreifen. Eine Sicherungstaste verhindert die versehentliche Benutzung des 2,8 Zoll großen Touchscreens. Für ein reines Touchscreen-Handy ist das ZN4 mit 105×51x19 Millimeter reichlich dick geraten. Apples iPhone 3G misst dagegen nur 12,3 Millimeter in der Tiefe, das HTC Touch Diamond sogar nur 11 Millimeter. Das Gewicht des ZN4 beträgt 130 Gramm.


Motorola Krave ZN4 | Foto: Motorola

Die eingebaute Kamera eignet sich nur für Schnappschüsse, weil sie mit gerade mal 2 Megapixeln Auflösung fotografiert. Musikfans können ihre Lieblingskopfhörer an die 3,5-Millimeter-Buchse anschließen und neue Musik mit microSD-Karten hinzufügen. Leider ist der Akku mit 940 mAh zu schwach, um aus dem ZN4 einen vollwertigen Ersatz für den MP3-Player zu machen.

Erste Tests durch Handy-Experten in den USA kamen zu dem Ergebnis, dass sich das Motorola Krave ZN4 wie der erste Vertreter einer neuen Handy-Familie von Motorola anfühlt, von der eines Tages großartige Geräte zu erwarten sind. Beim ZN4 kritisieren sie aber die schlecht durchdachte Bedienung, den ungenügenden Fernsehempfang und den lausigen Web-Browser. Das äußere Design könne so bleiben, schreibt Infosync World, alles andere benötigt aber ein Update. Darauf müssen die Kunden vielleicht gar nicht lang warten, denn Motorola soll bereits 350 Entwickler für Handys mit Googles neuem Betriebssystem Android abgestellt haben.


Das Motorola Z9: Noch ein Razr-Nachfolger kommt

Samstag, 5 April, 2008

Der kriselnde amerikanische Handyhersteller hat in Las Vegas ein neues Handy vorgestellt, das Z9. Es startet zunächst nur auf dem amerikanischen Markt, wird aber nach Auskunft der deutschen Motorola-Pressestelle voraussichtlich auch nach Deutschland kommen. Preis und Zeitpunkt der Markteinführung sind allerdings noch unbekannt.

Z9

Im Razr-Design

Das Quadbandhandy Z9 funkt in UMTS-Netzen und unterstützt auch den UMTS-Turbo HSDPA. Das Display hat eine Diagonale von 2,4 Zoll und kann 262.000 Farben darstellen. Dank der Crystal-Talk-Technologie soll die Sprachqualität deutlich besser sein als man es sonst von Handys gewohnt ist – auch in einer relativ lauten Umgebung. Als Schnittstellen weist das ziemlich auffällig im Razr-Design daherkommende Z9 USB und Bluetooth auf.

Mittelprächtiger Akku

Der Akku hält laut Motorola bis zu 288 Stunden im Standby und bis zu dreieinhalb Stunden bei Gesprächen durch. Integriert ist ein Media-Player, zudem ist eine videotaugliche 2-Megapixel-Kamera an Bord.


Motorola ROKR E8 – mit wechselbarer Tastatur

Mittwoch, 9 Januar, 2008

ROKR E8Der schwarze Riegel versteht sich vor allem auf eins: Das Abspielen von Musik. Das ROKR E8 bietet Unterstützung für eine Vielzahl an Audioformaten, darunter MP3, AAC, WMA, WAV und Real Audio. Die Musiktitel lassen sich über den Windows Media Player 11 einfach auf das Handy aufspielen, organisieren und zu Play-Listen zusammenstellen. Wer darüber hinaus Musik hören will, kann auf das eingebaute FM-Radio zurückgreifen. SongID hilft einem dabei, Informationen zu Interpret und Album des gehörten Stückes abzurufen. Der interne Speicher ist mit zwei Gigabyte großzügig bemessen und lässt sich bei Bedarf über eine microSD-Karte auf bis zu vier Gigabyte erweitern. Glanzstück des neuen Musik-Handys ist seine innovative Touchscreen-Tastatur mit wechselnden Bedienelementen je nach Betriebsmodus. So steht zum Telefonieren oder Schreiben von SMS eine herkömmliche Telefon-Tastatur zur Verfügung, auf Knopfdruck verwandelt sich die Bedienoberfläche in die eines Musik-Players. Im ausgeschalteten Zustand erscheint die Oberfläche glatt und ohne sichtbare Tastatur. Für einen sicheren Umgang geben die Tasten bei Berührung über Vibration ein kurzes Feedback. Mit dem Navigations-Wheel lässt sich schnell durch Kontakte, Play-Listen oder Bilder-Galerien scrollen.