Freitag, 6 März, 2009
Der koreanische Hersteller LG hat heute das LG Arena offiziell vorgestellt. Auf dem Multimedia-Handy feiert die 3D-Benutzeroberfläche S-Class ihre Premiere. Das S steht für „Superior“ und wird auch zukünftige Premium-Modelle von LG schmücken. Den Anfang macht das Arena, das Mitte März in den Verkauf gehen soll, den Preis will LG erst bei Marktstart bekannt geben.
Das Arena ist mit Technik vollgestopft. WLAN, HSDPA, GPS und eine 5-Megapixelkamera, mit der man auch VGA-Videos aufnehmen kann, wurden in ein 12 Millimeter dünnes Gehäuse gepresst. Da erscheint der Akku mit seiner Kapazität von 1000 mAh etwas unterdimensioniert. Der interne Speicher von 8 Gigabyte kann mit microSD-Karten um weitere 32 Gigabyte erweitert werden. FM-Transmitter und 3,5-Millimeter-Klinkenstecker für Standard-Kopfhörer runden die Ausstattung ab. Das Herzstück des Handys bildet der Touchscreen, der mit einer Diagonale von 3 Zoll zwar nicht übermäßig groß ausgefallen ist, dafür aber superscharfe 800×480 Pixel auflöst. Er ist wie beim iPhone kapazitiv. Auch beim Blick auf die S-Class-Oberfläche wird deutlich, dass sich LG vieles bei Apple abgeschaut hat.
Fingerfreundliche 3D-Touch-Menüs ermöglichen die unkomplizierte Suche in Kontakten und Multimedia-Inhalten. Reel Scrolling, die Auswahl über rotierende Oberflächen, ordnet die Menüs wie auf einer Filmrolle an. Dabei werden für jede Wahlmöglichkeit selbsterklärende Symbole angeboten. Der Nutzer muss lediglich mit dem Finger über die 3D-Räder streichen, um bequem durch alle Menüs zu blättern. Kernstück von S-Class ist aber ein Würfel mit vier personalisierbaren Startbildschirmen, das den schnellen Zugriff auf alle Features durch Drehen des Würfels mit einer einfachen Fingerbewegung ermöglicht. Auch die sogenannten Elastic Lists sind auf schnellen Zugang ausgelegt. Sobald ein Listeneintrag, beispielsweise in den Kontakten, berührt wird, zoomt er in den Vordergrund und zeigt zusätzliche Informationen und Bearbeitungsoptionen.
Eine weitere Neuheit von S-Class ist die Floating Image Gallery: Wenn das Telefon aufrecht gehalten wird, zeigt es die Bilder in geraden Reihen. Dreht man es aber, rutschen die Fotos aus dem Bildschirm, um anschließend in größerem Format wieder zu erscheinen. Noch einen Schritt weiter gehen der Wecker und der Radiotuner des Telefons ― hier kann man mit dem Finger tatsächlich die Zeiger der Uhr verstellen und an den Reglern drehen. Mit S-Class auf dem Arena liefert LG also eine runde Vorstellung ab. Trotz aller Begeisterung bleibt aber ein Makel: das Betriebssystem ist nicht erweiterbar.
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Verfasst von ben
Dienstag, 17 Februar, 2009
Das Design-Handy, das LG heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellte, zieht alle Blicke auf sich. Die Oberseite des Sliders besteht aus poliertem Metall, doch wenn man ihn aufschiebt, kommt eine durchsichtige Zifferntastatur zum Vorschein. Die Unterseite des GM900 besteht fast vollständig aus einem Kunststoff, der wie Glas aussieht. Der Blickfänger ist übrigens keine Studie, sondern ein marktreifes Handy, das im Mai 2009 in den Handel kommen soll. Technische Details hat LG bisher kaum verraten. Bekannt ist nur, dass das Style-Handy im HSDPA-Netz funkt und 13 Millimeter dünn ist.
Areamobile hat neue Informationen und Fotos zum Fashion-Handy mit der durchsichtigen Tastatur, das LG heute präsentierte. Das GD900 ist sehr gut verarbeitet. Die Unterseite besteht natürlich nicht aus echtem Glas, sondern aus einem transparenten Kunststoff. Die darin eingelassenen Ziffern und Symbole leuchten, wenn man den Slider aufschiebt.
Doch das beste kommt noch: das Display entpuppt sich als hochauflösender Touchscreen. Er ist zwar nicht besonders groß, aber dafür superscharf. Das Panel löst mindestens 640×480 Pixel auf, vielleicht liegt die Auflösung sogar darüber. Auch beim GD900 setzt LG seine fingerfreundliche Bedienoberfläche S-Class ein. Das 13 Millimeter dünne Handy will der Hersteller im Rahmen seiner Edel-Reihe Black Label auf den Markt bringen. Im Mai 2009 soll es das KF750 Secret ablösen, das genau ein Jahr davor herauskam.
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Verfasst von ben
Dienstag, 30 Dezember, 2008
Obwohl Handys für das Handgelenk keine neue Erfindung sind, hat sie bisher keiner der großen Handyhersteller aufgegriffen. Das wird sich bald ändern, denn LG Electronics hat jetzt angekündigt, das Armband-Handy GD910 im nächsten Jahr auf den Markt zu bringen. Eine Kamera ermöglicht sogar Videogespräche mit der Handy-Uhr. Allerdings muss man dabei schon genau hinschauen, der Touchscreen ist nämlich nur 1,4 Zoll groß. Das Handy unterstützt darüber hinaus Bluetooth und verfügt über einen Musikplayer. Soviel Technik hat ihren Preis, die Handy-Uhr steht mit knapp 14 Millimeter Dicke deutlich vom Handgelenk ab.
LG GD910: Die erste Handy-Uhr mit Breitband-Anschluss | mehr Bilder | Foto: akihabaranews.com
Natürlich ist es schwer, dass Gerät komplett über den winzigen Touchscreen zu bedienen. LG hat die GD910 daher mit einer umfangreichen Sprachsteuerung ausgestattet. Der Hersteller wird den Exoten auf der Elektronikmesse CES, die am 8. Januar in Las Vegas eröffnet wird, offiziell vorstellen. Im Frühjahr 2009 soll die GD910 in Europa und in Kora erscheinen. Dann werden auch weitere technische Details bekannt gegeben, besonders interessant sind der Preis und die Akkulaufzeit.
Das Konzept eines Handys am Handgelenk beschäftigt die Hersteller immer wieder. Ob als Bluetooth-Verlängerung des Mobiltelefons wie die MBW-150-Serie von Sony Ericsson und Fossil oder als vollwertige Handy-Uhr wie die G500 von General Mobile, bisher konnte sich keines dieser Produkte am Markt durchsetzen.
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