Freitag, 12 Juni, 2009
Das neue iPhone soll dreimal so schnell sein wie der Vorgänger, behauptet Apple. Überprüfen konnte man das bisher nicht, denn es sind noch keine Testmodelle verfügbar. Aber jetzt wurden neue Details zum Prozessor des neuen Speed-Modells enthüllt. Verschiedene Medien schreiben darüber und berufen sich auf die niederländische Produktseite von T-Mobile, wo man die wichtigsten Informationen kurzzeitig nachlesen konnte. Dieses Mal müssen die Apple-Fans also nicht warten, bis Analysten wie iFixit das neue iPhone demolieren und in ein Säurebad werfen, um die Hardware zu erforschen.
Der Hauptprozessor des iPhone 3G S ist auf 600 Megahertz getaktet und kann auf 256 Megabyte Arbeitsspeicher zugreifen. Auch das vorherige iPhone ist mit einer 600-Megahertz-CPU ausgestattet (Samsung S5L8900), aber die läuft nur gedrosselt mit 420 Megahertz. Der Arbeitsspeicher ist mit 128 Megabyte nur halb so groß wie beim iPhone 3G S. Ob das S-Modell vielleicht mit dem gleichen Prozessor kommt, der aber jetzt mit voller Leistung läuft, das ist nicht bekannt.
Sicher ist hingegen, dass Apple einen neuen Grafikprozessor eingebaut hat. Dabei handelt es sich um den PowerVR SGX, die den Standard OpenGL 2.0 unterstützt. Das vorherige iPhone mit seinem MBX-Prozessor unterstützt den neuen 2.0-Standard nicht. Das einzige Smartphone, das diese Grafik-Schnittstelle ebenfalls unterstützt, ist das Gigahertz-Wunder TG01. Open GL 2.0 kann 3D-Objekte darstellen, die mit Partikel- und Lenseflare-Effekten versehen sind. Es gibt Experten, die das iPhone 3G S schon auf eine Stufe mit Sonys tragbarer Spielekonsole PSP stellen.
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Mittwoch, 1 April, 2009
Das schicke Android-Handy Lenovo OPhone steht kurz vor der Veröffentlichung. Ein Mitglied im Forum modmygphone.com hat neue Bilder des chinesischen Smartphones veröffentlicht, die das Gerät mit funktionierendem Betriebssystem zeigen. In China sieht Android jedoch ganz anders aus, als auf dem T-Mobile G1 und dem HTC Magic, das ab diesem Monat bei Vodafone angeboten wird. Areamobile stellt die chinesische Version des Betriebssystems in einer Bildergalerie vor.
Android von China Mobile auf dem Lenovo OPhone
mehr Bilder
Das Lenovo OPhone soll beim chinesischen Netzbetreiber China Mobile erscheinen. Dieser hat seine eigene Version von Android entwickelt, die auf den ersten Blick der Oberfläche des iPhone recht ähnlich sieht. Die Bedienung über bunte Symbole im iPhone-Look zieht sich durch alle Ebenen. Manche der Piktogramme scheinen direkt von Apple zu kommen.
Diese spezielle Version von Android, die China Mobile Open Mobile System nennt, wird alle zukünftigen Handys des Netzbetreibers schmücken. Darunter ist auch das Magic, das der taiwanische Hersteller HTC in China jedoch unter seiner asiatischen Marke Dopod anbietet. Dem chinesischen Dopod G2 soll auch 3G und WLAN fehlen. Nur so konnte HTC den von China Mobile geforderten Preis realisieren.
Das Lenovo OPhone verwöhnt den Besitzer dagegen mit dem chinesischen 3G-Standard TD-SCDMA und mobilem Fernsehen via CMMB, dazu hat es WLAN, eine 5-Megapixel-Kamera und einen Steckplatz für microSD-Karten. Wie allerdings die Bedienung mit nur einem Menüknopf möglich ist, bleibt das Geheimnis chinesischer Programmierer. Bisher haben alle Android-Handys mindestens 5 Tasten und das Scrollrad.
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