Freitag, 27 Juni, 2008
Das lange erwartete Linux-Smartphone Freerunner von Openmoko ist nun im Handel angekommen. In Deutschland ist es ab 5. Juli für Preise von 300 bis 350 Euro bei den Händlern Golden Delicious, Pulster und Trisoft zu haben, bestellen kann man schon heute. International ist die unverbindliche Preisempfehlung 399 US-Dollar.
Der Freerunner (GTA02) ist der Nachfolger des Neo 1973 (GTA01) von FIC, mit dem das Openmoko-Projekt im vergangenen Jahr begann, eine Open-Source-Plattform für Linux-Smartphones zu entwickeln. Ursprünglich sollte der Freerunner schon im Oktober 2007 erscheinen und das nur in geringen Stückzahlen produzierte Neo 1973 ablösen. Openmoko verschob den Verkaufstermin des Freerunners jedoch immer wieder, selbst auf dem LinuxTag 2008 Ende Mai war nicht zu erfahren, wann das Smartphone endlich in die Läden kommt. Dadurch kam es bei den Entwicklern zu Engpässen, das letzte Neo 1973 wurde im Februar 2008 verkauft.
Im Unterschied zum Neo 1973, das eine reine Entwicklungsplattform für die Open-Source-Community war, soll der Freerunner in größeren Stückzahlen hergestellt werden und soll die ersten Anwender zum Kauf animieren. Der momentane Leistungsumfang der Openmoko-Firmware bleibt jedoch weit hinter dem zurück, was moderne Handys können. Immerhin hat die Entwicklergemeinde mit dem Erscheinen des Freerunners nun wieder die Möglichkeit, ihre Anwendungen wieder in der Wirklichkeit anstatt nur im Emulator zu testen.
Der Freerunner ist derzeit das einzige im Handel erhältliche Linux-Smartphone mit offener Plattform. Openmoko ist damit sowohl der LiMo-Foundation als auch der Open Handset Alliance (Google Android) zuvorgekommen, die sich ebenfalls um die Entwicklung einer offenen Linux-Smartphone-Plattform bemühen, jedoch bislang nur wenige Prototypen vorweisen können. (mid/c’t)
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Verfasst von ben
Dienstag, 15 April, 2008
Das neue UMTS-Handy ermöglicht es den Nutzern, ihre Inhalte untereinander auszutauschen und via NFC-Technologie durch einfaches Berühren auf Dienste und Informationen zuzugreifen oder ein Ticket zu kaufen.
Die Auslieferung des Nokia 6212 classic beginnt voraussichtlich im dritten Quartal 2008 in bestimmten Ländern Europas und Asiens. Der Verkaufspreis ohne Vertrag wird bei voraussichtlich 238 Euro liegen.
Inhalte durch Berühren übermitteln
Near Field Communication ermöglicht eine Interaktion zwischen elektronischen Geräten. Durch das Berühren eines NFC-fähigen Funkchips (Tag) lassen sich neue Inhalte, beispielsweise Internetadressen, Audiodateien oder Kontaktdaten, direkt auf das Mobiltelefon übertragen. Auch können über solche Tags Profile oder Anwendungen im Mobiltelefon aktiviert werden – zum Beispiel das UKW-Radio oder der Internet-Browser. Fotos und Videos werden bei Bedarf durch gegenseitiges Berühren zweier NFC-fähiger Geräte ausgetauscht. Auch das Koppeln von zwei NFC-fähigen Bluetooth-Geräten erfolgt durch einfaches Berühren der Geräte.
Handyvertrag notwendig
Das Nokia 6212 classic lässt sich auch als Fahrkarte oder für mobile Zahlungen nutzen. Fahrkarten können somit über das Mobilfunknetz bezahlt werden, wodurch das Warten am Schalter entfällt. Die Nutzer können ihre Kreditkarteninformationen im Gerät speichern und direkt vom Gerät aus über das Internet auf ihr Konto zugreifen. Voraussetzung für die Nutzung des Nokia 6212 classic zum Bezahlen oder Kaufen von Fahr- oder Eintrittskarten ist ein Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter und die Installation einer entsprechend sicheren Anwendung. Zur Gewährleistung der für Tranksaktionen erforderlichen Sicherheit wird das Gerät so konfiguriert, dass Zahlungen nur möglich sind, wenn der Nutzer die Transaktion über einen zusätzlichen Passcode ausdrücklich genehmigt.
Erweiterbarer Speicher
Das Nokia 6212 classic unterstützt außerdem das Erstellen und Bearbeiten individueller NFC-Tags, beispielsweise zum Schreiben von Kalendereinträgen oder zum Aktivieren der Weckfunktion. Im Lieferumfang des Nokia 6212 classic sind drei selbstklebende Tags enthalten, von denen eines die im Mobiltelefon enthaltene NFC-Einführung aktiviert.
Das Nokia 6212 classic bietet weitere gängige Funktionen, darunter eine 2-Megapixel-Kamera, ein helles QVGA-Display mit 5,1 cm Displaydiagonale (2 Zoll), ein UKW-Stereo-Radio und einen Musik-Player, der viele der gängigen Musikformate unterstützt. Eine als Zubehör erhältliche bis zu 4 GByte große microSD-Speicherkarte bietet Platz für persönliche Inhalte wie Fotos und Musikdateien.
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Verfasst von ben
Sonntag, 13 April, 2008
Der US-amerikanische Hersteller Hop-on hat aus Europa den Auftrag für eine Testlieferung von 10.000 Stück seines Wegwerf-Handys Hop 1900 ohne LC-Display erhalten. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, die Geräte sollen innerhalb von zwei Monaten an einen nicht genannten Auftraggeber ausgeliefert werden. Hop-on hofft, auf diese Weise in Europa Fuß zu fassen.
Das Handy wird wahlweise mit Chipsets von Texas Instruments und Infineon ausgerüstet und sei somit ideal für die Netze von AT&T und T-Mobile geeignet. Es kostet laut Mitteilung 20 US-Dollar (knapp 13 Euro) und soll außer in Europa und in Amerika sowie in Australien künftig auch im Nahen und Fernen Osten sowie in Indien verkauft werden.
Hop-on hatte das Gerät im Sommer 2002 auf den US-amerikanischen Markt gebracht. Dort kann man mit dem Handy im Netz von Verizon telefonieren. Es ist mit einem Gesprächsguthaben ausgestattet und kann nicht weiter verwendet werden, wenn dieses aufgebraucht ist.
(anw/c’t)
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Verfasst von ben