Test: Asus P320

Samstag, 7 Februar, 2009
von Verena Ottmann – Asus bringt mit dem P320 ein Barren-Smartphone mit 2,6-Zoll-Touchdisplay auf den Mark, das auch Design-Fans ansprechen dürfte. Als zusätzliches Zuckerl ist das Gerät mit einer 2-Megapixel-Kamera und einer Navigationsfunktion ausgestattet. Letztere hat ziemlich überrascht.

Testbericht

Bereits der Startbildschirm des Asus P320 sagt eine Menge über seine Zielgruppe aus: Man will möglichst viele Informationen innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums. So können Sie sich mit maximal zweimal Antippen die aktuelle Uhrzeit, das Wetter, alle verpassten Anrufe, Ihren Kalendereintrag, den Windows Media Player oder einen RSS-Feed anzeigen lassen – vorausgesetzt, Sie haben eine Verbindung zum Internet. Das Handy funkt im Edge-Netz von T-Mobile, unterstützt jedoch auch GPRS und GSM. Es lässt sich per USB 1.1, Bluetooth oder WLAN IEEE 802.11b/g mit dem PC verbinden.
Ausstattung: Das Asus P320 nutzt Windows Mobile 6.1 Professional als Betriebssystem und kommt mit 64 MB internem Speicher. Zum Erweitern steht ein Micro-SD-Slot zur Verfügung, der sich an der Gehäuseseite befindet – Sie müssen den Akku also nicht dazu ausbauen. Das Gerät gibt Bilder als JPG, PNG, GIF und BMP wieder. Videos müssen im Mpg4- oder H.263-Format vorliegen, Musik als MP3-, WMA- oder AAC(+)-Datei. Für Office-Anwendungen hat der P320 einen Word- und einen Excel-Editor sowie einen Powerpoint-Viewer. Pushmail, sprich, das direkte Weiterleiten Ihrer Mails auf das Handy, ist ebenfalls möglich. Im Telefonbuch lässt sich jedem Kontakt zwar nur eine Telefonnummer zuordnen. Das abgespeckte Outlook ist dafür jedoch eine gute Alternative, da es mehr Einträge und Infos zulässt.
Im Lieferumfang finden Sie eine Micro-SD-Karte mit 1 GB, auf der sich das Kartenmaterial der Navifunktion befindet. Außerdem legt Asus ein Backup-Programm und das Tool Ur Time bei, mit dem sich bis zu vier Ortszeiten gleichzeitig darstellen lassen.
Navigationsfunktion: Asus liefert das P320 mit der „Asus Go“-Software aus, einem Navigationsprogramm mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und der Schweiz. Allerdings war die Straßenabdeckung ziemlich mau: Kam das Handy innerhalb Münchens noch ganz gut zurecht (wenn es auch nicht immer alle Hausnummern kannte), war es mit der Strecke München-Rosenheim komplett überfordert und zeigte lediglich Autobahnen an. Dafür gefiel uns die Sprachausgabe sehr gut, da die Stimme sehr klar und deutlich zu verstehen war.
Integrierte Digitalkamera: Die 2-Megapixel-Kamera des Handys lässt sich wie eine herkömmliche Digitalkamera im Querformat nutzen. Als Auslöser dient ein extra Knopf an der Gehäuseoberseite, der allerdings recht klein war. Die Bildqualität war gut, auch wenn wir zum Teil deutliches Bildrauschen feststellten. Interessant sind die verschiedenen Einstellmöglichkeiten: So lassen sich etwa Belichtungsmessung, Weißabgleich, Helligkeit, Schärfe und Kontrast anpassen. Außerdem können Sie Bilder mit Effekten und Rahmen versehen.
Handhabung: Nach dem ersten Einschalten installiert das Handy selbständig seine verschiedenen Anwendungen. Um die Navi-Software auf das P320 zu bekommen, müssen Sie die Micro-SD-Karte einlegen und auswählen, ob Sie das Programm auf der Karte oder im Gerät selbst abspeichern wollen. Die Verbindung zum Rechner via USB klappte tadellos, so dass das Synchronisieren und Aktualisieren von Anwendungen via MS ActiveSync ebenfalls kein Problem darstellte. Beim Telefonieren zeigte das Handy jedoch seine wahre Stärke: Die Sprachqualität war hervorragend, die Bedienung des Telefonbuchs schnell und unkompliziert – auch wenn die Eingabe per Stift etwas gewöhnungsbedürftig ist. Und mit 112 Gramm ist das P320 auch noch ein wahres Leichtgewicht, dessen helles Display auch bei Sonneneinstrahlung nicht schlapp macht. Der Akku hält laut unserem Benchmark gut sieben Stunden Dauerbetrieb aus.
Fazit: Als Smartphone mit Organizer-Funktionalität ist das Asus P320 ein Volltreffer. Die Bedienung ist intuitiv und die Sprachqualität beim Telefonieren ausgezeichnet. Lediglich die Navifunktion fanden wir verbesserungswürdig.

Asus P565: Das schnellste Smartphone der Welt

Montag, 17 November, 2008

sus hat das P565 vorgestellt, das derzeit „schnellste Business-Smartphone der Welt“. Ausgerüstet mit einem 800-Megahertz-Prozessor und der auf dem Betriebssystem Windows Mobile 6.1 aufsetzenden Anwendungsoberfläche Glide soll es neue Maßstäbe bei der Systemgeschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit setzen. Dazu trägt auch das 2,8 Zoll große Display bei, das mit 480×640 Pixel die gleiche scharfe Auflösung hat, wie das HTC Touch Diamond.


Asus P565: Der Roadrunner unter den Smartphones

Der 128 Megabyte große Arbeitsspeicher grenzt die Zahl der gleichzeitig ausführbaren Anwendungen jedoch stark ein. Schon beim 192 Megabyte fassenden Speicher des Touch Diamond kommt man schnell an die Grenzen. Der interne Speicher ist 256 Megabyte groß und mit microSDHC-Karten erweiterbar. Die Connectivity umfasst neben Triband-GSM, EDGE und HSDPA mit maximal 3,6 Megabit pro Sekunde auch WLAN b/g, Bluetooth 2.0 und einen langsamen USB 1.1-Anschluss. Dazu gibt es einen GPS-Empfänger und eine 3-Megapixel-Kamera für Fotos und zum Einlesen von Visitenkarten.

Das Gerät ist mit 60 Millimeter Breite und 16 Millimeter Tiefe etwas fülliger ausgefallen, als das Erfolgsmodell von HTC und hat wie der Blackberry Bold eine Rückseite aus Leder. Trotz der schnellen CPU und dem hochauflösenden Dispay soll der 1300 mAh starke Akku dem Gerät eine maximale Standbyzeit von 12,5 Tagen ermöglichen. Die Gesprächszeit gibt Asus mit bis zu vier Stunden an. Einen Erscheinungstermin oder Preis nannte das Unternehmen nicht.


Asus M930 – Smarter Messenger im Kleinformat

Montag, 21 Januar, 2008

Das fürs Messaging optimierte Smartphone M930 von Asus beeindruckt durch sein handliches Format. Kaum größer als ein Handy verbirgt es im Inneren ein 2,6 Zoll großes Breitbild-Display und eine vollwertige Tastatur.

Der taiwanesische Hardware-Spezialist Asus hat ein neues Smartphone auf Basis von Windows Mobile 6 vorgestellt. Das M930 soll vor allem professionelle Anwender ansprechen, die auf vielfältige Messaging-Optionen wert legen. Rein äußerlich unterscheidet es sich kaum von herkömmlichen Handys: In der anthrazitfarbenen, metallisch schimmernden Hülle ist ein zwei Zoll großes Farbdisplay sowie eine klassische Handytastatur eingebettet. So kann der Anwender alle wesentlichen Telefon-Grundfunktionen einfach aufrufen. Bei schlanken Abmessungen von 113 x 54 x 18.7 Millimeter liegt das Asus M930 dabei komfortabel in der Hand.

Asus M930Der smarte Messenger lässt sich allerdings auch seitlich aufklappen und gibt dann ein 2,6 Zoll großes Breitbild-Display sowie eine vollwertige Tastatur frei. So ist es Anwendern möglich, bequem Texte einzugeben, Kontaktlisten zu durchsuchen oder im Internet zu surfen. Für die mobile Datenübertragung stehen UMTS und HSDPA zur Verfügung. Alternativ lassen sich Internetverbindungen von unterwegs über WLAN aufbauen.

Das Ausus M930 arbeitet mit einem 450MHz TI 2431 Prozessor und stellt 256 MB Flash-ROM sowie 64 MB RAM-Speicher bereit. Die Möglichkeit der Speichererweiterung besteht. Unterstützt werden microSD-Karten. An Bord finden sich außerdem eine 2-Megapixel-Kamera mit integriertem Blitz und Autofokus, eine Bluetooth-Schnittstelle und ein E-Mail-Client.

Über Sprech- und Standby-Zeiten machte Asus bislang keine Angaben. Ebenso unklar ist, wann und zu welchem Preis das M930 in den Handel kommen wird.